Eine Spinne wird nicht wütend (2018)

„Ich zerbreche Dinge, weil ich mich fürchte, und verbringe meine Zeit damit, sie wieder zu reparieren. Gut gelaunt, liegt mir daran, Dinge zusammenzufügen.“
Louise Bourgeois

Die französische Künstlerin Louise Bourgeois (1911 – 2010) ist in Frankreich aufgewachsen – eine Kindheit zwischen dem Garten am Fluss und der Textilwerkstatt ihrer Eltern, Räume voller Spulen und Spindeln, dem Rattern der Nähmaschinen, Stoffbergen und wertvollen Teppichen. Louise lernt ein Handwerk kennen und entwickelt daraus etwas ganz Eigenes. Sie webt und näht sich eine Welt, nimmt die Fäden ihrer Erinnerung auf, fügt Zerrissenes zusammen und knüpft neue Netze – aus Resten und Fetzen, aus Objekten ihres Alltags wird Kunst. Doch berühmt wurde Louise Bourgeois über sechzig-jährig mit ihren Metallspinnen, die heute vor und in einigen der größten Museen der Welt stehen.

Mit „Eine Spinne wird nicht wütend“ erschafft Grit Dora von Zeschau die Welt der Louise Bourgeois neu. Eine Erkundung zwischen Installation, Performance und Theater.

September 2018: TjG Dresden

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s